Auftrag von Werner & Partner AG: zwei Brunnenbohrungen mit
200 mm Durchmesser bis in 18 m Tiefe in die Emme-Schotter, mitten im Siedlungsgebiet. Der verfügbare Raum war eng bemessen: Gebäude links, Bäume rechts, Werkleitungen im Boden, freizuhaltende Zufahrten.
Burgdorf, CH
Werner & Partner AG
Studersond AG
2 Stück | Ø 200 mm
18 m
Emme-Schotter
Piezometerrohre 4.5", Pumpversuche
Enge Platzverhältnisse
Bohrungen in wasserführenden, sandigen Kiesen stellen besondere Anforderungen an die Bohrlochstabilität. Die durchgehende Verrohrung sicherte das Bohrloch in den Emme-Schottern über die gesamte Tiefe. Unkontrollierter Nachfall, der Filter- und Dichtstrecken beim Ausbau gefährden kann, wurde von vornherein ausgeschlossen. Das schuf die Voraussetzung für einen sauberen, lagegetreuen Einbau der 4.5″-Piezometerrohre und für Pumpversuche, deren Ergebnisse sich eindeutig dem beprobten Horizont zuordnen lassen.
Die anschliessenden Pumpversuche lieferten die Grundlage für eine zuverlässige Beurteilung der Grundwasserergiebigkeit – belastbar, weil der Ausbau klar definiert werden konnte.
Die kompakte Bauweise der TL18geo und ihre geringe Bodenpressung von 0.6 kg/cm² ermöglichten die Positionierung im sensiblen Siedlungsumfeld. Schäden an Belag, Baumwurzeln oder Umgebung konnten vermieden werden.

